Wie kann ich grosse Beträge sicher ins Ausland überweisen?
Wie funktioniert das Überweisen hoher Beträge ins Ausland? Worauf sollte man als Schweizer bei internationalen Geldtransfers grosser Summen achten?
Egal, ob du regelmässig Geld ins Ausland schickst oder ein flexibles Multiwährungskonto suchst: In diesem Vergleich von Wise und Xe zeigen wir dir, was beide Anbieter Schweizer Kunden bieten. Du erfährst, wie die beiden bei Gebühren, Funktionen und Tempo abschneiden, und was es zu beachten gibt.
In der Praxis unterscheiden sich Xe und Wise in vielerlei Hinsicht. Xe deckt extrem viele Währungen und Länder ab, während Wise mit seinem Multiwährungskonto, der Karte und sehr transparenten, prozentualen Gebühren punktet.
| Merkmal | Xe | Wise |
|---|---|---|
| Unterstützte Währungen | 130+ Währungen | 40+ Währungen im Konto |
| Gebühren | Je nach Währung/Zahlart | Prozentuale Gebühr pro Transfer, je nach Währung/Zahlart |
| Wechselkurs | Eigene Echtzeitkurse von Banken | Devisenmittelkurs ohne Aufschlag |
| Transferdauer | 90 % der Transfers in wenigen Minuten | 87 % in unter einer Stunde |
| Multi-Währungskonto | Nein | Ja |
| Karten | Nein | Debitkarte |
| Einzahlungsarten | Debitkarte, Kreditkarte, Überweisung, Lastschrift | Banküberweisung, Karte, Guthaben im Konto, Google/Apple Pay |
(Stand: November 2025)1,2,3,4,5
Xe erlaubt dir, Geld in über 190 Länder und mehr als 130 Währungen zu senden. Die Wechselkurs-API von Xe liefert Echtzeitdaten für Hunderte von Währungen auf Basis von Finanzdatenanbietern und renommierten Banken. 90 % der Überweisungen kommen in wenigen Minuten an.
Wise setzt dagegen auf ein Multi-Währungskonto mit 40+ unterstützten Währungen, niedrige prozentuale Transfergebühren und den echten Devisenmittelkurs ohne versteckte Aufschläge. Die Gebühren hängen von Betrag und Währung ab und starten zum Beispiel bei Transfers zwischen Schweizer Franken und Euro typischerweise bei 0,23 %.1,2,3
Xe und Wise zeigen die Höhe des ankommenden Betrags und die Transferdauer im Voraus, sodass du vor der Bestätigung genau weisst, wieviel dein Empfänger wann erhält.
Xe erhebt je nach Währung, Zielland und Zahlungsmethode unterschiedliche Gebühren. Kartenzahlungen sind in der Regel schneller, dafür etwas teurer, während Banküberweisungen und Lastschriften meist günstiger sind, aber länger dauern.
Grössere Transfers können bei Xe teilweise mit geringeren oder gar keinen separat ausgewiesenen Gebühren verbunden sein, sondern werden hauptsächlich über einen Aufschlag auf den Wechselkurs abgerechnet. Kleinere Beträge haben häufig eine fixe Gebühr. Zudem können Empfängerbanken oder zwischengeschaltete Institute zusätzliche Kosten verlangen, auf die Xe keinen Einfluss hat.
Wise setzt auf ein transparentes, prozentbasiertes Gebührenmodell. Die Gebühren hängen von Ziel- und Herkunftsland ab und werden klar vor dem Absenden des Transfers ausgewiesen. Für Überweisungen und Währungswechsel zwischen Schweizer Franken und starten die Gebühren in der Regel bei 0,23 %, bei hohen Monatsvolumen ab 20'000 CHF gibt es zusätzliche automatische Rabatte. Damit ist Wise insbesondere für regelmässige oder grössere Überweisungen attraktiv, weil du sehr genau kalkulieren kannst, wie viel am Ende ankommt.
Xe nutzt eigene Kurse, die direkt von Finanzdatenanbietern und Banken stammen. Der Wechselkurs wird dir im Voraus angezeigt und bleibt für die konkrete Überweisung verbindlich. Zusätzlich wirbt Xe damit, im Vergleich zu klassischen Banken durchweg günstigere Kurse anzubieten.
Wise hingegen verzichtet komplett auf versteckte Aufschläge und verwendet den Devisenmittelkurs – also jenen Mittelwert, zu dem Banken und Finanzinstitute Währungen untereinander tauschen. Die eigentlichen Kosten werden separat als Gebühr ausgewiesen. Du siehst vor dem Absenden des Transfers sowohl den angewendeten Kurs als auch die exakten Gebühren und den Betrag, der beim Empfänger ankommt.
Bei Xe bekommst du bereits beim Einrichten der Überweisung eine Schätzung, wie lange der Transfer dauern wird. Das ist immer abhängig von Währung, Ziel und verwendeter Zahlungsmethode. Laut Anbieter kommen 90 % der Überweisungen in wenigen Minuten an, viele Transfers sind also deutlich schneller, als man es von klassischen Banküberweisungen ins Ausland kennt.
Debit- und Kreditkartenzahlungen gehören zu den schnellsten Optionen bei Xe und kommen in der Regel innerhalb von 24 Stunden an, dafür fallen etwas höhere Gebühren an. Bei Banküberweisungen erhält Xe das Geld üblicherweise innerhalb von 24 Stunden von deiner Bank, bevor es weiter an den Empfänger geschickt wird. Lastschriftzahlungen dauern am längsten und benötigen meist bis zu drei Werktage.
Bei Wise variieren die Zeiten je nach Währung und Zielland. 87 % der Transfers werden durchschnittlich innerhalb einer Stunde abgeschlossen: Kartenzahlungen werden in der Regel sofort verarbeitet, klassische Banküberweisungen können bis zu zwei Werktage dauern. Über einen integrierten Überweisungs-Tracker kannst du jederzeit sehen, wo sich dein Geld gerade befindet und wann es voraussichtlich ankommt.
Für Grossbritannien und Europa liegt die Höchstgrenze von Xe bei 350’000 GBP oder dem Gegenwert in der jeweiligen Landeswährung. Für andere Regionen gelten teilweise abweichende Grenzen (bspw. 535’000 USD in den USA), die du vor dem Absenden des Transfers angezeigt bekommst.
Wise ermöglicht deutlich höhere Transferbeträge. Bei Banküberweisungen kannst du je nach Zielland und Zustellmethode bis zu 1,3 Millionen CHF senden, während bei Kartenzahlungen eine Limite von 3'500 CHF gilt. Wer monatlich mindestens 20'000 CHF (oder den Gegenwert in einer anderen Währung) überweist, erhält automatisch Rabatte auf die Transfergebühren für den Rest des Monats.2,3,4
Mehr zum Überweisen hoher Beträge mit Wise

Wenn du Wise oder Xe für deine Auslandsüberweisungen nutzt, hängt viel von der gewählten Einzahlungsmethode ab. Sie entscheidet darüber, wie schnell dein Geld unterwegs ist und welche Gebühren anfallen. Es stehen dir bei beiden Anbietern mehrere Optionen zur Auswahl.
Bei Xe läuft alles über klassische Bankwege und Karten.
Wise bietet etwas mehr Flexibilität, vor allem, wenn du eigene Konten in mehreren Währungen hast. Du kannst Guthaben einzahlen per:
Im Vergleich zwischen Wise und Xe werden bei den verfügbaren Empfangsarten die grössten Unterschiede deutlich.
Wise-Transfers können innerhalb des Wise-Ökosystems oder über reguläre Bankverbindungen empfangen werden:
Der Vergleich zwischen Wise und Xe offenbart, dass beide Anbieter teils unterschiedliche Stärken haben.
Xe punktet vor allem bei Reichweite und Bargeldempfang. Du kannst Geld in über 190 Länder und mehr als 130 Währungen senden. Dazu kommen Mobile Wallets und Bargeldabholung an über 500’000 Auszahlungsstellen. Das ist definitiv ein Plus, wenn dein Empfänger kein Bankkonto nutzt oder lieber Cash abholt, schlägt sich aber auch in den Gebühren nieder.
Der wichtigste Unterschied zwischen Xe und Wise liegt bei Gebührenmodell und Konto-Funktionen. Wise nutzt den Devisenmittelkurs ohne versteckte Aufschläge und arbeitet mit niedrigen prozentualen Gebühren. Bei CHF/EUR liegen sie meist im Bereich ab 0,23 % mit Rabatten über 20'000 CHF pro Monat. Dazu kommt ein vollwertiges Multi-Währungskonto mit 40+ Währungen und physischen sowie virtuellen Debitkarten, über das du Geld empfangen, halten, umtauschen und weltweit ausgeben kannst.
Wenn du Geld in exotische Länder versendest oder dein Empfänger kein eigenes Bankkonto besitzt, ist Xe unter Umständen eine Alternative zu Wise. Geht es dir vor allem um transparente Gebühren, hohe Transferbeträge oder ein flexibles Multi-Währungskonto mit zusätzlichen Funktionen für den Alltag, dann ist Wise eine gute Option.
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Bei Xe kannst du online je nach Region bis zu 350’000 GBP bzw. den Gegenwert in einer anderen Währung pro Überweisung senden. Wise erlaubt bei Banküberweisungen bis zu 1,3 Millionen CHF, bei Kartenzahlungen liegt die Obergrenze bei 3'500 CHF je Transfer.
Bei Auslandsüberweisungen hat Xe die grössere Reichweite: Überweisungen in mehr als 190 Länder und 130+ Währungen, dazu Mobile Wallets und Bargeldabholung an 500’000 Abholstellen. Wise deckt neben 40+ Währungen insgesamt Transfers in 140+ Länder ab.
Ja, du kannst mit Xe Geld an deine Wise-Kontodetails senden. Günstiger ist es in der Regel jedoch, das Geld direkt in dein Wise-Konto einzuzahlen und dort in die benötigte Währung umwechseln.
Sowohl Xe als auch Wise sind regulierte Finanzdienstleister und müssen deine Identität prüfen. Üblich sind Ausweisdokumente, bei höheren Beträgen eventuell Nachweise zur Herkunft der Gelder. Ohne abgeschlossene Verifizierung sind Limiten oft niedriger und einzelne Funktionen unter Umständen eingeschränkt.
Quellen (Stand 24.11.2025)*Services für Schweizer Kunden werden von Wise Payments Limited zur Verfügung gestellt. Wise Payments Limited ist als Electronic Money Institution (EMI) bei der UK Financial Conduct Authority (FCA) mit der Zulassungsnummer 900507 registriert.
*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.
Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.
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