Schweiz: Wie gleiche ich mein PayPal Konto aus?

Gina Schumacher

PayPal ist aus unserem Online-Shopping Alltag kaum mehr wegzudenken. Aus gutem Grund ist der Zahlungsdienstleister unter SchweizerInnen so beliebt: mit PayPal zu bezahlen ist schnell, sicher und unkompliziert.

Trotzdem solltest du immer ein Auge auf dein PayPal Konto haben – denn Komplikationen sind nicht vollkommen ausgeschlossen. Es kann nämlich auch passieren, dass du mit deinem PayPal Guthaben aus Versehen ins Minus rutschst.

Was in diesem Fall zu tun ist, erfährst du hier. Ausserdem stellen wir dir mit Wise eine günstigere Alternative vor allem bei Auslandsüberweisungen vor.

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PayPal Konto im Minus - Was tun?

Ein Minus auf deinem PayPal Konto kann mehrere Gründe haben:

  • Rückbuchung einer Lastschrift

Wenn du bei PayPal ein Lastschriftmandat hast, bedeutet das, dass du PayPal die Erlaubnis erteilt hast, dein Bankkonto für Zahlungen zu belasten. Wenn deine Bank aus irgendeinem Grund eine Lastschrift zurückholt, kommt es bei PayPal zu einem negativen Kontostand.

  • Rückbuchung einer Kreditkartenzahlung

Dasselbe kann passieren, wenn du PayPal mit deiner Kreditkarte verknüpft hast. Kann dein Kreditkartenunternehmen die Zahlungssumme nicht „eintreiben“, wird es zunächst eine Rückbuchung bei PayPal vornehmen. Auch dann rutschst du ins Minus.

  • Antrag auf Käuferschutz

Wenn du PayPal Guthaben durch einen Verkauf auf dein Konto bekommen hast, heisst das nicht zwingend, dass es schon sicher dir gehört. Denn bei PayPal können KundInnen einen sogenannten Käuferschutzantrag stellen. Das sichert die KundInnen ab, falls etwas beim Kauf schief gelaufen ist. In diesem Fall friert PayPal das Guthaben ein, bis der Fall geklärt wurde. Dadurch kommt es vorübergehend zu einem Minus.

  • Zu geringes Guthaben

Wenn du zu wenig PayPal Guthaben hast und trotzdem eine Zahlung durchführen willst, kommst du automatisch ins Minus. Keine Angst, das passiert nur, falls du kein Bankkonto mit Lastschriftmandat in PayPal hinterlegt hast.

Im Folgenden erfährst du wie du deinen negativen PayPal Kontostand schnell wieder ausgleichst.

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Schweizer Konto zu PayPal hinzufügen

Die einfachste Möglichkeit ist, dein Bankkonto zu PayPal hinzuzufügen.

So geht’s über die PayPal Desktop Version:

  1. Logge dich auf der Homepage von PayPal ein.

  2. Gehe dann im Menü auf die Seite „E-Börse“.

  3. Klicke auf „Kreditkarte oder Bankkonto hinzufügen“ und wähle „Bankkonto hinzufügen“ aus.

  4. Gib deine Bankdaten ein und klicke auf „Weiter“. Nun ist dein Bankkonto mit PayPal verbunden!

Und so geht’s mit der PayPal App:

  1. Öffne die App und tippe auf das Symbol "Einstellungen".

  2. Gehe dann auf „Bankkonten und Karten“.

  3. Tippe auf das Plus-Symbol und dann auf „Bankkonto“.

  4. Gib jetzt deine Bankverbindung ein und bestätige mit dem Button „Dieses Bankkonto hinzufügen“.

Wie zahle ich Geld auf mein PayPal Konto ein?

Wenn du dein Bankkonto zu PayPal hinzugefügt hast, musst du noch Geld auf dein PayPal Konto einzahlen. Nur so gleicht sich das Minus auf deinem Konto aus.

Achtung: die Einzahlung auf PayPal kannst du nur im Browser abwickeln. In der App wird diese Funktion derzeit nicht unterstützt.

So zahlst du per Banküberweisung Geld auf dein PayPal Konto ein:

  1. Logge dich in dein PayPal Konto ein.

  2. Auf dem Startbildschirm findest du bei deinem Guthaben den Button “Geld einzahlen”.

  3. Dann wählst du “Ihr Bankkonto (manuell)” als Einzahlungsart aus.

  4. Nun werden dir die Daten angezeigt, die du bei der Banküberweisung eingeben musst. Mit diesen ordnet PayPal deine Zahlung zu. Den Betrag wählst du erst bei der Überweisung aus.

  5. Überweise den gewünschten Betrag an PayPal.

  6. Das Geld wird deinem PayPal Konto in wenigen Tagen gutgeschrieben.

PayPal Konto aufladen ohne Bankkonto

Dein PayPal Konto muss in jedem Fall über eine Überweisung von einem Bankkonto aufgeladen werden. Dieses Konto muss allerdings nicht zwingend deins sein. Du kannst also auch eine andere Person bitten, dir Geld auf dein PayPal Konto zu senden, um dein Minus auszugleichen.

Wise als unkomplizierte Alternative

Vor allem, wenn du PayPal (und seinen Service Xoom) für Auslandsüberweisungen nutzt, kann es zu hohen Gebühren¹ kommen. Denn der Umrechnungskurs zwischen Währungen ist bei PayPal nicht der Devisenmittelkurs, sondern ein hauseigener PayPal Kurs – der leider nicht zu Gunsten der KundInnen ausfällt. Zusätzlich musst du mit undurchsichtigen PayPal Gebühren rechnen.

Eine viel günstigere Alternative für Menschen, die Geld ins Ausland senden wollen, ist Wise. Bei Wise wird Transparenz gross geschrieben: mit dem Wise Überweisungsrechner siehst du sofort, wieviel Gebühren du zahlen musst und wie sich diese zusammensetzen.

Zusätzlich siehst du den garantierten Wechselkurs. Das ist der Devisenmittelkurs – also in etwa der Kurs, den du auch auf Google siehst. Im Gegensatz zu PayPal bekommst du bei Wise nämlich den echten Wechselkurs – fair und transparent. Du kannst dir sogar einen Kursalarm einrichten, der dich in Echtzeit über Wechselkursänderungen informiert.

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Zusammenfassung

Ein negatives PayPal Guthaben auszugleichen, ist keine grosse Kunst. Indem du dein Bankkonto zu PayPal hinzufügst und anschliessend Geld auf dein PayPal Konto einzahlst, bist du raus aus dem Minus. Allerdings kann man dies nur über die Webversion und nicht über die App machen.

PayPal ohne Bankkonto aufzuladen ist derzeit leider nicht möglich.

Vorsicht vor hohen Gebühren bei PayPal Auslandsüberweisungen! Eine günstige und unkomplizierte Alternative bietet Wise – hier zahlst du für Auslandsüberweisungen garantiert den echten Wechselkurs.

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Quellen
1Gebührenrechner für Auslandsüberweisungen, Xoom, Oktober 2021


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