Wie bezahlt man in China als Tourist? Alipay, WeChat Pay & Karten im Überblick
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Eine Besteigung des Mount Everest gehört zu den anspruchsvollsten Expeditionen im Höhenbergsteigen. Mit 8.849 Metern ist der Everest der höchste Berg der Welt und zieht jedes Jahr Bergsteiger aus aller Welt an. Gleichzeitig ist eine Expedition mit erheblichen organisatorischen und finanziellen Anforderungen verbunden. Neben den offiziellen Genehmigungsgebühren entstehen Kosten für Expeditionsanbieter, Sauerstoff, Ausrüstung, Versicherungen und die Anreise nach Nepal. Wer den Everest besteigen möchte, sollte deshalb nicht nur den Gesamtpreis betrachten, sondern verstehen, wie sich die einzelnen Kosten zusammensetzen. Dieser Ratgeber zeigt dir, welche Ausgaben realistisch sind und worauf du bei der Planung achten solltest.
Die Kosten für eine Everest-Expedition können je nach Anbieter, Route und Leistungsumfang stark variieren.
Als Orientierung nennt der Höhenbergsteiger und Everest-Experte Alan Arnette für 2026 eine typische Preisspanne von 45.000 bis 76.000 US-Dollar für die meisten kommerziellen Expeditionen. Premium-Angebote oder besonders umfangreiche Expeditionen können auch deutlich über 100.000 US-Dollar kosten.1
Ein österreichischer Expeditionsveranstalter bietet beispielsweise Programme zwischen rund 77.400 Euro und 105.900 Euro an, abhängig vom gewählten Expeditionsmodell.6
Diese Preise setzen sich aus zahlreichen Kostenbestandteilen zusammen, darunter:
Hinzu kommen häufig weitere Ausgaben für Flüge, Versicherungen, Visa und persönliche Ausrüstung.
Ein Teil der Gesamtkosten ist behördlich festgelegt. Für eine Besteigung von der nepalesischen Seite müssen verschiedene offizielle Gebühren entrichtet werden.
Die wichtigste Genehmigungsgebühr ist die sogenannte Royalty Fee.2
Für ausländische Bergsteiger gelten derzeit unter anderem folgende Gebühren:
| Route / Saison | Permit-Gebühr |
|---|---|
| Everest Normal Route (Frühjahr) | 15.000 USD |
| Everest Other Route (Frühjahr) | 10.000 USD |
Für Expeditionen im Herbst oder Winter gelten niedrigere Gebühren. Diese Royalty Fee gehört zu den größten festen Kosten einer Everest-Besteigung und wurde in den vergangenen Jahren mehrfach angepasst.3,4
Zusätzlich wird für den Sagarmatha-Nationalpark eine Eintrittsgebühr erhoben.
Nach Angaben des Nepal Tourism Board beträgt diese für ausländische Besucher derzeit 3.000 Nepalesische Rupien (NPR) pro Person.5 Im Vergleich zur Permit-Gebühr fällt dieser Betrag zwar deutlich geringer aus, gehört jedoch ebenfalls zu den offiziellen Kosten einer Expedition.
Während die offiziellen Gebühren für alle Bergsteiger weitgehend identisch sind, unterscheiden sich die Preise der Expeditionsanbieter teilweise erheblich.
Der Grund liegt vor allem im Leistungsumfang der jeweiligen Expedition.
Zu den wichtigsten Faktoren gehören:
Einige Veranstalter bieten Basisprogramme mit einem geringeren Leistungsumfang an, während Premium-Anbieter zusätzliche Betreuung, kleinere Gruppen oder umfangreichere Sicherheitskonzepte einschließen.
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die enthaltenen Leistungen und nicht ausschließlich auf den Gesamtpreis.
Eine Everest-Expedition dauert meist zwischen sechs und zehn Wochen. Der Ablauf kann sich je nach Veranstalter unterscheiden, folgt jedoch in der Regel einem ähnlichen Muster.
Nach der Ankunft in Kathmandu werden zunächst die letzten Vorbereitungen getroffen, bevor die Reise in Richtung Lukla beginnt. Von dort führt ein mehrtägiges Trekking durch das Khumbu-Tal bis zum Everest Basecamp.
Anschließend beginnt die Akklimatisationsphase. Dabei steigen die Teilnehmer mehrfach zwischen Basecamp und den Hochlagern auf und ab, um sich schrittweise an die Höhe anzupassen.
Erst wenn Wetterbedingungen, Gesundheitszustand und Logistik zusammenpassen, beginnt der eigentliche Gipfelversuch. Da Wetterfenster am Mount Everest oft nur wenige Tage dauern, enthalten nahezu alle Expeditionen mehrere Reservetage.
Welche Leistungen im Gesamtpreis enthalten sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Viele kommerzielle Expeditionen umfassen jedoch bereits einen großen Teil der organisatorischen Leistungen.
Dazu gehören häufig:
Nicht immer enthalten sind dagegen internationale Flüge, Visa, persönliche Ausrüstung, Versicherungen oder Trinkgelder. Vor einer Buchung empfiehlt es sich daher, die Leistungsbeschreibung des jeweiligen Veranstalters sorgfältig zu prüfen.1,6
Neben den offiziellen Gebühren und dem Preis des Expeditionsanbieters entstehen bei einer Mount-Everest-Besteigung weitere Ausgaben. Welche Kosten tatsächlich anfallen, hängt unter anderem von deiner vorhandenen Ausrüstung, dem gewählten Expeditionsmodell und dem Umfang der enthaltenen Leistungen ab.
Die meisten Expeditionen beginnen in Kathmandu, bevor es per Inlandsflug nach Lukla und anschließend zu Fuß weiter ins Everest Basecamp geht.6
Zusätzlich zum internationalen Flug solltest du ausreichend Zeit für die Anreise einplanen. Wetterbedingte Verzögerungen – insbesondere auf der Strecke nach Lukla – sind nicht ungewöhnlich und können den Expeditionsplan beeinflussen.
Für eine Everest-Expedition wird spezielle Hochgebirgsausrüstung benötigt, die für extreme Temperaturen und große Höhen ausgelegt ist.
Zur Grundausstattung gehören unter anderem:
Je nachdem, welche Ausrüstung bereits vorhanden ist, können hierfür mehrere tausend Euro anfallen.
Die meisten Bergsteiger nutzen beim Gipfelversuch zusätzlichen Sauerstoff.
Neben den Sauerstoffflaschen selbst entstehen Kosten für:
Wie viele Sauerstoffflaschen benötigt werden und ob diese bereits im Expeditionspreis enthalten sind, hängt vom jeweiligen Anbieter und der gewählten Strategie ab.
Eine Everest-Expedition sollte nur mit einem geeigneten Versicherungsschutz durchgeführt werden.
Vor Reisebeginn solltest du insbesondere prüfen:
Viele Veranstalter weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Versicherungen nicht automatisch Bestandteil des Expeditionspreises sind.6
Zusätzlich können weitere Kosten entstehen, beispielsweise für:
Eine Besteigung des Mount Everest setzt umfangreiche Erfahrung im Höhenbergsteigen voraus. Kommerzielle Expeditionen richten sich in der Regel an erfahrene Alpinisten, die bereits anspruchsvolle Hochtouren absolviert haben.
Viele Expeditionsveranstalter erwarten unter anderem:
Je nach Anbieter können darüber hinaus bereits absolvierte Expeditionen auf anderen hohen Bergen empfohlen oder vorausgesetzt werden.
Die Vorbereitung auf eine Everest-Expedition beginnt häufig ein Jahr oder länger vor dem geplanten Reisebeginn.
Dabei empfiehlt es sich, frühzeitig folgende Punkte zu organisieren:
Gerade bei einer Expedition dieser Größenordnung lohnt es sich, sämtliche Kosten – von den offiziellen Permit-Gebühren bis hin zur Ausrüstung – frühzeitig zu kalkulieren.
Die Kosten einer Everest-Expedition verteilen sich häufig auf mehrere Monate. Anzahlungen an den Expeditionsveranstalter, Flüge, Ausrüstung und Versicherungen werden oft zu unterschiedlichen Zeitpunkten fällig.
Hinzu kommt, dass viele Gebühren in US-Dollar berechnet werden, während regionale Kosten in Nepalesischen Rupien (NPR) anfallen können. Wer internationale Zahlungen plant, sollte deshalb Wechselkurse und mögliche Fremdwährungsgebühren frühzeitig berücksichtigen.
Wer internationale Reisen oder Expeditionen plant, kann dafür ein Multi-Währungs-Konto von Wise nutzen.
Mit dem Wise Konto lassen sich mehr als 40 Währungen halten und verwalten. Das kann hilfreich sein, wenn Zahlungen in Euro, US-Dollar oder weiteren Währungen anfallen und sich die Ausgaben über einen längeren Zeitraum verteilen.
Die Wise Karte bietet dabei mehrere Vorteile:
Gerade bei einer langfristigen Expeditionsplanung kann ein Multi-Währungs-Konto dabei helfen, internationale Zahlungen, Wechselkurse und verschiedene Kostenblöcke übersichtlich zu verwalten.
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Je nach Anbieter, Route und Leistungsumfang liegen die Gesamtkosten häufig zwischen 45.000 und 76.000 US-Dollar. Premium-Expeditionen können auch deutlich über 100.000 US-Dollar kosten. 1
Wie hoch ist die Permit-Gebühr für den Mount Everest?
Für die Normalroute im Frühjahr beträgt die Royalty Fee derzeit 15.000 US-Dollar pro Person. Für andere Routen und Jahreszeiten gelten abweichende Gebühren.2
Neben den offiziellen Genehmigungsgebühren verursachen insbesondere Logistik, Sauerstoffversorgung, Hochlager, Bergführer, Sicherheitskonzepte und die lange Expeditionsdauer hohe Kosten.
Je nach Veranstalter dauert eine Expedition in der Regel zwischen sechs und zehn Wochen. Darin enthalten sind Anreise, Trekking zum Basecamp, Akklimatisation sowie Reservetage für den Gipfelversuch.
Das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Viele kommerzielle Expeditionen berücksichtigen die offiziellen Gebühren bereits im Gesamtpreis. Ein Blick in die Leistungsbeschreibung schafft Klarheit.
Fazit
Eine Besteigung des Mount Everest zählt zu den aufwendigsten und kostenintensivsten Expeditionen im Höhenbergsteigen. Neben den offiziellen Genehmigungsgebühren bestimmen vor allem der gewählte Expeditionsanbieter, die Sicherheitslogistik, Sauerstoffversorgung und die persönliche Ausrüstung die Gesamtkosten.
Wer verschiedene Angebote sorgfältig vergleicht und sämtliche Ausgaben frühzeitig einplant, kann die finanziellen Rahmenbedingungen realistischer einschätzen und seine Expedition besser vorbereiten.
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Climbing Magazine (Alan Arnette) – How Much Does it Cost to Climb Everest in 2026?
Government of Nepal – Updated Royalty and Insurance Provisions
ORF – Ausländer sollen mehr für Mount-Everest-Besteigung zahlen
Der Standard – Nepal erhöht Gebühren für Aufstieg auf den Mount Everest
. Furtenbach Adventures – How much does it cost to climb Mount Everest?
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