Was ist Dynamic Currency Conversion oder Dynamische Währungsumrechnung

Gina Schumacher

Hast du schon mal im Ausland Geld abgehoben? Und bist du nach deiner Reise fast vom Stuhl gefallen, als du deinen Kontoauszug gesehen hast? So geht es nicht nur dir. Millionen Menschen fallen auf eine klassische Touristenfalle rein: die dynamische Währungsumrechnung.

Die sogenannte DCC ist dafür verantwortlich, dass du beim Abheben im Ausland regelrecht abgezockt wirst und bares Geld verlierst, das in deiner Reisekasse viel besser aufgehoben wäre.

In diesem Artikel erklärt Wise, was es mit der Dynamic Currency Conversion auf sich hat und wie du böse Überraschungen vermeiden kannst.


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Was ist Dynamic Currency Conversion?

Auch wenn du bisher noch nie von der Dynamic Currency Conversion, kurz DCC, gehört hast, warst du unbewusst wahrscheinlich schon mal damit konfrontiert. Was genau ist diese DCC?

Als Dynamic Currency Conversion oder dynamische Währungsumrechnung ist ein Verfahren, das von Anbietern von Geldautomaten vorgeschlagen wird, wann immer du versuchst, mit einer ausländischen Karte abzuheben.

Im Zuge deiner Abhebung wirst du gefragt, ob du die Abrechnung der Summe in deiner Heimatwährung oder in der lokalen Währung durchführen möchtest. Dabei wollen die Anbieter erreichen, dass du der Abrechnung in Euro zustimmst – und das ist auch nicht besonders schwer, denn die meisten Menschen fühlen sich sicherer, wenn sie Transaktionen in ihrer Heimatwährung abwickeln.

Wenn du der Abrechnung in Euro zustimmst, erlaubst du dem Anbieter allerdings, dass dieser seinen eigenen Wechselkurs nutzt – und dieser hat kaum etwas mit dem echten Wechselkurs zu tun.

Das hat zur Folge, dass deine Abhebung am Automaten nochmals deutlich teurer wird, als sie ohnehin schon ist. Denn auch deine Bank berechnet Gebühren für die Abhebung an ausländischen Automaten.

Alles in allem musst du dich also auf folgende Kosten gefasst machen:

  • Fremdwährungsgebühr

  • Gebühr für Transaktion im Ausland

  • Fremdautomatengebühren

  • Wechselkursaufschläge

Doch keine Sorge, es gibt auch smarte Alternativen, Tipps und Tricks, wie du diese Gebühren vermeiden kannst. Eine davon stellen wir dir am Ende dieses Artikels vor.

Doch sehen wir uns zunächst an, wie genau die Dynamic Currency Conversion funktioniert und was du tun kannst, um ihr aus dem Weg zu gehen.

Wie funktioniert DCC?

Um die Dynamic Currency Conversion zu verstehen, solltest du zunächst ein grundlegendes Verständnis von Wechselkursen haben. Bei Wechselkursen handelt es sich immer um ein Währungspaar, zum Beispiel Euro und US-Dollar.

Mit den Währungen wird am globalen Devisenmarkt gehandelt – je nach Angebot und Nachfrage ändert sich das Verhältnis der beiden Währungen. Das führt dazu, dass die Wechselkurse permanent schwanken und sich stündlich ändern.

Wie es um die Wechselkurse am globalen Devisenmarkt steht, kannst du im Internet sehen – hier wird der Devisenmittelkurs, also der echte Wechselkurs angezeigt.¹ Dieser entspricht allerdings nicht dem Kurs, den Banken oder Drittanbieter nutzen, denn hier lässt sich ordentlich Geld verdienen.

Das Prinzip der dynamischen Währungsumrechnung ist, wie bereits erwähnt, dass du dem Anbieter deine Zustimmung erteilst, dass dieser einen beliebigen Wechselkurs nutzen darf. Dieser ist natürlich viel höher als der Devisenmittelkurs. Wenn du der DCC zustimmst, musst du also tief in die Tasche greifen.

Wer verdient an der Dynamic Currency Conversion?

Ganz klar, die DCC ist ein Mittel zum Zweck, wie Automatenanbieter zusätzlich Geld erwirtschaften können. Profitieren tun hierbei ausschließlich die Drittanbieter, die den Automaten oder das Kartenlesegerät zur Verfügung stellen.

Deine Bank hat mit der DCC also nichts zu tun. Auch Kartenanbieter wie Visa, Mastercard oder Maestro dulden die dynamische Währungsrechnung der Drittanbieter lediglich, profitieren aber nicht vom Gewinn.

Ist die dynamische Währungsumrechnung legal?

Ja, die DCC ist leider absolut legal. Du kannst also nicht viel machen, außer darauf zu achten, die Abrechnung in Euro abzulehnen, wenn dir ein Geldautomat oder das Kartenlesegerät beim Bezahlen mit Kreditkarte die Option anbietet.

Wie kann ich es vermeiden, im Urlaub abgezockt zu werden?

Damit du von überteuerten Transaktionsgebühren verschont bleibst, haben wir hier eine Schritt-für-Schritt Anleitung für das Geld abheben im Ausland zusammengestellt. So vermeidest du die DCC:

  1. Stecke deine Karte in den Automaten

  2. Wähle deine Sprache aus

  3. Gib deine PIN ein

  4. Wähle „Abhebung“ oder „Withdrawal“ aus

  5. Wähle checking (vergleichbar mit Girokonto), saving (Sparguthaben) oder credit (Abrechnung über Kreditkartenkonto) aus

  6. Gib den gewünschten Geldbetrag in der lokalen Landeswährung ein

  7. Lehne die Umrechnung in Euro ab und wähle „Ohne Umrechnung“ bzw. „Without conversion

  8. Wähle aus, ob du eine Quittung möchtest

  9. Entnehme zuerst das Geld, dann deine Karte.

  10. Fertig!

Doch auch wenn du die DCC stets ablehnst, bist du mit den Transaktionsgebühren, Wechselkursaufschlägen und Fremdwährungsgebühren deiner Bank konfrontiert. Doch das muss nicht sein, denn es gibt eine faire Alternative – speziell für Menschen, die gerne reisen:

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Zusammenfassung

Die dynamische Währungsumrechnung ist ein Trick, mit dem Anbieter von Geldautomaten im Ausland Touristen abzocken. Dabei wird den KundInnen angeboten, die Abhebung direkt in ihre Heimatwährung umzurechnen. Wenn du diesem Angebot zustimmst, erlaubst du dem Drittanbieter, einen beliebigen Wechselkurs für die Umrechnung zu nutzen – ein Wechselkurs, bei dem du garantiert draufzahlst.

Achte also bei Abhebungen im außereuropäischen Ausland immer darauf, die DCC abzulehnen und entscheide dich immer für die Abrechnung in der lokalen Landeswährung. So sparst du bares Geld und deine Urlaubskasse freut sich!

Quellen

¹ Aktuelle Währungs- und Wechselkurse, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Juli 2022


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