Auto aus Japan importieren: Ein Schritt-für-Schritt-Guide.

Dominik Sobaniec

Sie stoßen im Netz auf einen fast makellosen Nissan Skyline - 95.000 km, Erstbesitzer, seit über einem Jahrzehnt in einer trockenen Garage geparkt, als wäre die Zeit dort einfach stehengeblieben. Das ist kein Zufall. Japan ist ein Paradies für gut erhaltene JDM-Klassiker - Fahrzeuge, die ursprünglich für den japanischen Inlandsmarkt gebaut wurden und heute über Online-Auktionen und Plattformen weltweit gehandelt werden.

Und ja, auch deutsche Modelle finden Sie dort oft in Zuständen, die bei uns längst Museumsreife haben.

Doch Achtung, bevor Sie auf Kaufen klicken. Ein Import aus Japan ist kein Online-Shop-Checkout. Es ist wie ein maßgeschneiderter Anzug: brillant, wenn alles passt, frustrierend, wenn ein Knopf fehlt oder die Maße voll daneben liegen.

Dieser Guide führt Sie durch den gesamten Prozess - von der ersten Suche bis zur Zulassung. Klar strukturiert, mit bekannten Fallstricken und einem wichtigen Tipp, der oft übersehen wird und am Ende spürbar Geld spart.

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Wie sieht der Automarkt in Japan aus?

Japan ist die Heimat zahlreicher Automobilhersteller wie Nissan, Toyota, Honda oder Mazda. Entsprechend breit ist das Angebot an Neu- und Gebrauchtwagen, darunter viele gut erhaltene JDM-Modelle (Fahrzeuge, die ursprünglich für den japanischen Markt konzipiert wurden). Aufgrund des starken Wettbewerbs sind attraktive Fahrzeuge oft schon unter 1 Mio. JPY (rund 5.400 EUR) erhältlich.1

Eine besondere Rolle spielen die sogenannten Kei-Cars. Strenge Vorgaben zu Größe, Gewicht und Leistung sorgen für steuerliche Vorteile und eine hohe Fahrzeugrotation. Das Ergebnis ist ein stetiger Zustrom gepflegter Gebrauchtwagen.

Hinzu kommt das kostenintensive Shaken-Prüfsystem. Viele Fahrzeuge werden bereits nach drei bis fünf Jahren abgegeben, obwohl sie technisch in einem sehr guten Zustand sind. Anstatt bis zum Verschleiß gefahren zu werden, gelangen sie früh in den Handel.2

Für die Zulassung ist in vielen Regionen ein Stellplatznachweis erforderlich. Dadurch stehen Fahrzeuge häufig in Garagen oder Parkhäusern und weisen vergleichsweise wenig Witterungs- und Alltagsverschleiß auf.

💡 Aussortierte Fahrzeuge entfalten ihren eigentlichen Wert oft erst im Export.

Das richtige Auto finden

Beim Import aus Japan kommt es nicht auf das perfekte Foto, sondern auf die saubere Substanz an. Ausschlaggebend sind Technik, Dokumente und die reale Zulassungsfähigkeit in Deutschland.

Der schnelle Praxis-Check

Diese Checkliste hilft Ihnen, gute Angebote von teuren Fehlgriffen zu trennen:3

➡️ Chassis Number & Model Code:

In Japan ersetzt die Chassis Number (Frame Number/Fahrgestellnummer) die herkömmliche VIN. Sie muss in den Papieren, den Exportdokumenten und am Fahrzeug exakt übereinstimmen. Erst in Kombination mit dem Model Code werden Ausstattung, Motorisierung und oft auch die Abgas-Einstufung eindeutig.

➡️ Karosserie & Unterboden:

Gleichmäßige Spaltmaße sprechen für Unfallfreiheit. Unbedingt unter das Auto schauen! Rost entsteht von innen nach außen. Starke Korrosion an Schwellern, Längsträgern oder Achsaufnahmen ist ein klares K.-o.-Kriterium.

➡️ Reparaturen & Umbauten:

Sauber ausgeführte Arbeiten sind unkritisch. Unsachgemäße Schweißnähte, verdeckte Unfallschäden oder hartes Tuning können die TÜV-Abnahme jedoch erheblich verteuern.

➡️ Historie & Papiere:

Shaken-Nachweise, Exportzertifikate oder Auktionsberichte schaffen Transparenz. Je klarer die Historie, desto entspannter der Import.

➡️ Abgas & Zulassung:

Abgaswerte müssen zur EU passen. Fehlen Datenblätter, Referenzgutachten oder vergleichbare EU-Modelle, kann die Zulassung teuer oder unmöglich werden.

➡️ Rechtslenkung:

Japan hat Linksverkehr auf den Straßen. Rechtslenker sind zwar grundsätzlich zulassungsfähig, haben aber Auswirkungen auf den Alltag, die Versicherung und den Wiederverkauf.

Wo Sie suchen können

Bewährte Anlaufstellen für den japanischen Markt sind unter anderem:

➡️ beforward.jp
➡️ goo-net-exchange.com
➡️ tc-v.com
➡️ autocj.co.jp
➡️ next-drive.co.jp
➡️ ramadbk.com
➡️ sbtjapan.com

Dort werden zahlreiche Fahrzeuge mit Zustandsnoten bewertet. Diese bieten eine erste Orientierung, ersetzen jedoch keine gründliche Inspektion des Fahrzeugs.

Denn ein gutes JDM-Fahrzeug überzeugt nicht nur auf Fotos. Entscheidend sind ein sauberer Unterboden, eine nachvollziehbare Historie und ein Zustand ohne Überraschungen auf dem Weg zur deutschen Zulassung.

Welche Fahrzeugpapiere gibt es in Japan?

Für den Export sind in Japan vor allem zwei Dokumente relevant: das Registration Certificate (jap. Jidōsha Kensa Tōrokushō / 自動車検査登録証 - die japanische Zulassungsbescheinigung) und das Export Certificate (jap. Yushutsu Masshō Kari Tōroku Shōmeisho / 輸出抹消仮登録証明書). Letzteres dokumentiert die Abmeldung sowie die Exportfreigabe des Fahrzeugs und entspricht in seiner Funktion am ehesten dem deutschen Fahrzeugbrief.

Bevor das Export-Zertifikat ausgestellt werden kann, muss das Fahrzeug dem zuständigen Transport Bureau des MLIT (Ministry of Land, Infrastructure, Transport and Tourism / Kokudokōtsūshō / 国土交通省) formal abgemeldet werden.

Das dabei ausgestellte Export-Zertifikat enthält alle wesentlichen Daten:

➡️ Fahrzeugidentifikation (Modell, Fahrgestellnummer)
➡️ Technische Spezifikationen
➡️ Die Historie der letzten Inspektionen
➡️ Offizieller Status als Exportfahrzeug

💡 Für die Praxis:

Für die Zulassung in Deutschland wird oft eine beglaubigte Übersetzung dieser japanischen Dokumente benötigt.

Gibt es sowas wie den TÜV in Japan?

Ja, das japanische Pendant heißt Shaken (車検). Für private Pkw ist die erste Prüfung in der Regel nach drei Jahren fällig, anschließend im Zweijahresrhythmus. Je nach Fahrzeugklasse können die Intervalle kürzer ausfallen.

Neuwagen sind in Japan vergleichsweise günstig:

➡️ Kei-Cars starten bei rund 1,5 Mio. JPY
➡️ Kompakte Pkw liegen meist zwischen 2-3 Mio. JPY
➡️ Mittelklasse- und Familienfahrzeuge zwischen 3-5 Mio. JPY (ca. 8.100 - 27.000 EUR)
➡️ Luxusfahrzeuge starten ab ungefähr 6 Mio. JPY (ca. 32.400 EUR)

Kostenintensiv wird es beim Shaken selbst. Für einen normalen Pkw ohne größere Mängel fallen realistisch rund 70.000 - 150.000 JPY pro Prüfung an (ca. 380 - 810 EUR). Größere Fahrzeuge, ältere Autos oder Reparaturen können die Kosten auf 150.000 - 200.000 JPY und mehr treiben (ab etwa 810 EUR).4

Diese regelmäßigen Fixkosten schmälern den Wert älterer Fahrzeuge erheblich. Daher werden viele Autos früh verkauft oder ersetzt - oft in technisch gutem Zustand. Genau das macht den japanischen Gebrauchtwagenmarkt für Importeure so interessant.

Vorsicht, Zulassungsfalle

Zwischen einer japanischen Straßenzulassung und der deutschen Genehmigung liegen oft entscheidende Unterschiede.2

Legal in Japan heißt nicht automatisch legal in Deutschland

Beim Import aus Japan ist bei Umbauten besondere Vorsicht geboten. Das japanische Zulassungssystem (Shaken) erlaubt viele Modifikationen, die in Deutschland entweder gar nicht oder nur mit einer aufwendigen Einzelabnahme zulassungsfähig sind.

Was in Japan problemlos auf der Straße fährt, kann hier schnell zum K.-o.-Kriterium werden - vor allem bei Fahrwerk, Abgasanlage, Motor oder sicherheitsrelevanten Änderungen.

Technische Anpassungen - drei Punkte entscheiden

Beim Import aus Japan sind nicht die Details entscheidend, sondern die Zulassungsfähigkeit, das Kostenrisiko und die Planbarkeit. Diese drei Punkte haben Priorität - alles andere ist zweitrangig.

1) Beleuchtung

Japanische Fahrzeuge sind für den Linksverkehr ausgelegt. Ihre Scheinwerfer blenden im deutschen Straßenverkehr, weshalb sie nicht zulassungsfähig sind. In der Praxis bedeutet das fast immer einen Umbau oder Austausch gegen EU-konforme Beleuchtung. Dies ist technisch unvermeidbar und häufig kostenintensiv.

2) Abgas & Emissionen

Für die Zulassung müssen die Abgaswerte eindeutig nachgewiesen sein. Fehlen die Euro-Norm, das CoC-Dokument (EG-Übereinstimmungsbescheinigung) oder gleichwertige Gutachten, kann das teuer werden oder den Import komplett stoppen. Diese Klärung muss vor dem Kauf erfolgen, noch vor optischen Fragen.

❗ Wichtig:

JDM-Fahrzeuge haben in der Regel kein CoC-Dokument, da sie nicht für den EU-Markt konzipiert wurden. Dies macht eine Einzelabnahme nach §21 StVZO erforderlich.

3) Rechtslenkung & Kennzeichen

Rechtslenker sind grundsätzlich erlaubt, beeinflussen jedoch den Alltag, die Versicherung und den Wiederverkauf. Zusätzlich bieten viele JDM-Modelle nur Platz für kleinere Kennzeichen. Anpassungen oder Ausnahmegenehmigungen sind möglich, aber nicht garantiert.

Der Kauf

Ist das passende Fahrzeug gefunden, folgen die Formalitäten. Das klingt unspektakulär, ist aber entscheidend. Der Kaufvertrag dient nämlich nicht nur als Besitznachweis, sondern bildet auch die Grundlage für Zoll, Steuern und die spätere Zulassung.

Im Vertrag sollten folgende Angaben stehen:

➡️ Namen von Käufer und Verkäufer
➡️ Fahrgestellnummer (muss exakt mit Fahrzeug und Papieren übereinstimmen)
➡️ Hersteller, Modell und Baujahr
➡️ Kaufpreis in Zahlen und Worten (relevant für den Zoll)
➡️ Datum und Unterschriften beider Parteien

Viele Fahrzeuge werden in Japan über Auktionen gehandelt. Seriöse Auktionshäuser prüfen den Zustand, dokumentieren Mängel und vergeben Zustandsnoten. Fotos und Bewertungsbögen helfen bei der Einordnung, bleiben jedoch Momentaufnahmen und ersetzen keine kritische Prüfung.

Kauf mittels Händlers - Der Exporthändler macht's möglich

Alternativ ist der Kauf über einen Händler möglich. Anders als im deutschen Alltag ist Verhandeln hier üblich. Viele Händler übernehmen zudem den Export und Transport. Sie erhalten eine Rechnung, bezahlen den Kaufpreis - der organisatorische Teil läuft im Hintergrund.

Um bei japanischen Auktionen für Sie bieten zu können, verlangen Exporteure eine Kaution. Üblich sind 2.000-3.000 EUR (bzw. ca. 10 % bei Fahrzeugen mit einem Wert von über 20.000 EUR). Bei erfolgreichem Zuschlag wird die Kaution vollständig verrechnet. Kommt kein Kauf zustande, ist sie erstattbar.

So sparen Sie bei der Zahlung in Japan

Beim Import aus Japan ist neben dem Kaufpreis auch der Zahlungsweg entscheidend. Da Fahrzeuge in japanischen Yen (JPY) bezahlt werden, kann schon der Wechselkurs darüber entscheiden, ob ein guter Deal auch wirklich gut bleibt. Wer hier unvorbereitet ist, zahlt schnell mehr als nötig.

Erfahrene Importeure setzen deshalb auf spezialisierte Lösungen wie Wise.

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Transport nach Deutschland und Verzollung

Neben dem Kaufpreis in Japan sollten Sie ein zusätzliches Budget für Transport, Zoll und Steuern einplanen. Realistisch liegen diese Nebenkosten - je nach Fahrzeugwert und Versandart - bei 30 - 50 % des Kaufpreises. Wer diese zweite Rechnung von Anfang an einkalkuliert, bewahrt einen kühlen Kopf, wenn das Fahrzeug im Hafen eintrifft.6/7

💡 Der Prozess im Überblick:

  1. Japan-Logistik – Nach dem Auktionsgewinn wird das Fahrzeug inspiziert, abgemeldet (Export Certificate) und zum Hafen (z. B. Nagoya oder Yokohama) transportiert.
  2. Verschiffung – Die Reise erfolgt per RoRo (das Fahrzeug steht auf einem Parkdeck im Schiff) oder im Container.
  3. Ankunft DE – In Bremerhaven oder Hamburg erfolgt die Zollabfertigung und die Zahlung der Einfuhrabgaben.
  4. Finaler Schritt (optional) – Transport zur Werkstatt für die technische Umrüstung (Lichter/TÜV) und die finale Zulassung.

Kostenübersicht (Durchschnittswerte)

PostenKosten (JPY / Richtwert)Kosten ca. in EUR
Inlandstransport Japan (Auktion > Hafen) 15.000 - 35.000 JPY 80 - 190 EUR
Export-Service & Agentengebühr 90.000 - 150.000 JPY490 - 810 EUR
Hafengebühren & Exportabwicklung (Japan) 30.000 - 60.000 JPY160 - 325 EUR
Seetransport (RoRo nach Bremerhaven) 130.000 - 250.000 JPY700 - 1.350 EUR
Seetransport (Container, 40ft - 4 Autos möglich) ca. 407.515 JPY2.200 - 2.500 EUR
Zoll- & Hafenabwicklung (DE) (Entladung / Speditionsgebühr / Verzollungskosten / Hafengebühr) 400.000 - 450.000 JPY200 - 300 EUR
Inlandstransport (DE) (Hafen > zu Ihnen) -300 - 500 EUR
Einfuhrzoll (jeweils auf den CIF-Wert*) -10 % für PKWs, 22 % für LKWs, Pick-ups und SUVs, evtl. 7 % auf Oldtimer
Einfuhrumsatzsteuer-19 % (Oldtimer: 7 %)

*CIF-Wert = Fahrzeugpreis + Versicherung + Frachtkosten.
**10 % für PKWs. Bei Pick-ups und SUVs hängt die Einstufung (10 % oder 22 %) von technischen Kriterien ab - eine Vorabklärung mit dem Zoll ist empfehlenswert.

Die Hauptposten sind Zoll und Einfuhrumsatzsteuer. Sie machen oft fast ein Drittel des Gesamtwerts aus. Wichtig: Der Zoll wird nicht nur auf das Auto, sondern auch auf die Transportkosten erhoben. Bei begünstigten Oldtimern beträgt die Einfuhrumsatzsteuer nur 7 %, wodurch sich erhebliche Einsparungen ergeben können.

Kosten nach der Ankunft

Der Import endet nicht am Hafen. Um den Wagen auf deutschen Straßen fahren zu können, sollten Sie weitere 2.800-3.800 EUR für folgende Punkte einplanen:

PostenGeschätzte KostenDetails
Transport zum Wohnort (Spedition) 300 - 400 EUR Abholung vom Hafen oder Zollhof und Transport zur Werkstatt oder zu Ihnen nach Hause.
Technische Umrüstung 800 - 1.500 EURUmbau der Scheinwerfer auf Rechtsverkehr, Nachrüstung der Nebelschlussleuchte, ggf. neue Reifen oder kleinere Anpassungen.
Vollabnahme (§ 21 StVZO) 400 - 800 EURTechnische Einzelabnahme durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen (TÜV/DEKRA).
Datenblatt & Gutachten300-600 EURTechnisches Datenblatt, CoC-Dokumente oder Emissionsnachweis, je nach Fahrzeug und Baujahr.
Zulassung & Schilder150-300 EURBehördengebühren, Kennzeichen sowie Erstellung der deutschen Fahrzeugpapiere (Teil I & II).
Gesamtsumme (ca.) 2.800-3.800 EURRealistischer Richtwert inklusive Transport und typischer Nebenkosten.

In einfachen Fällen kann es günstiger werden, bei seltenen oder leistungsstarken Modellen hingegen eher teurer.

Trotz dieser Nebenkosten bleibt der Import attraktiv, denn der japanische Markt bietet gut gepflegte Fahrzeuge - darunter viele ursprünglich deutsche Modelle - zu Preisen, die selbst mit allen Importkosten oft unter den deutschen Vergleichspreisen liegen.

💡 Hinweis zu Anzahlungen:

In der Regel verlangen Exportdienste für die Auktionsteilnahme eine Kaution von 2.000-3.000 EUR (je nach Fahrzeugwert). Diese wird später vollständig auf den Kaufpreis angerechnet.

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Fazit

Ein Auto aus Japan zu importieren, ist kein Glücksspiel. Es ist ein Prozess, bei dem Leidenschaft und Planung zusammenkommen.

Am Ende entscheidet nicht das perfekte Auktionsfoto über den Erfolg, sondern die Basics: der Unterboden, die Fahrgestellnummer, das Export Certificate und eine Kostenrechnung, die wirklich stimmt. Wer hier ruhig und gründlich bleibt, erhält kein Projekt mit Überraschungen, sondern ein Auto mit Geschichte, in das man sich vom ersten Tag an verliebt.

Und ja, auch der Zahlungsweg gehört zu diesen Grundlagen. Ein guter Kaufpreis ist nur dann ein guter Deal, wenn er nicht im Wechselkurs verdunstet. Wise bringt hier Klarheit: garantierter Kurs, transparente Gebühren, volle Kontrolle bis zum letzten Yen - ohne Drama, ohne Tarifdschungel.

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Häufig gestellte Fragen

Lohnt es sich wirklich, ein Auto aus Japan zu importieren?

Ja, oft schon. Der japanische Markt bietet viele außergewöhnlich gepflegte Fahrzeuge mit lückenloser Historie. Trotz Transport-, Zoll- und Steuerkosten kann sich der Import preislich und qualitativ lohnen.

Kann ich ein japanisches Auto in Deutschland problemlos zulassen?

Grundsätzlich ja, aber nicht automatisch. Entscheidend sind die Abgaswerte, die Beleuchtung, eventuelle Umbauten und die Vollständigkeit der Dokumente (vorhandene CoC-Papiere). In Japan legal bedeutet nicht automatisch in Deutschland zulassungsfähig.

Worauf muss ich beim Fahrzeug selbst besonders achten?

Prüfen Sie die Fahrgestellnummer und den Model Code (beide müssen mit den Papieren übereinstimmen), den Unterboden auf Rost (sehr wichtig!), die Reparaturqualität, die nachvollziehbare Shaken-Historie und die realistischen Abgasnachweise. Gute Auktionsfotos sind hilfreich, ersetzen aber keine Substanzprüfung.

Sind Rechtslenker in Deutschland erlaubt?

Ja, Rechtslenker sind grundsätzlich zulassungsfähig. Sie benötigen jedoch angepasste Scheinwerfer für den Rechtsverkehr, oft eine Nebelschlussleuchte sowie CoC-Papiere oder eine Einzelabnahme. Beachten Sie, dass Rechtslenker das Überholen erschweren!

Wie lange dauert der gesamte Importprozess?

Unter Nutzung einer Full-Service-Agentur sollten Sie von der Auktion bis zur deutschen Zulassung ungefähr mit etwa 90-120 Tagen rechnen.


Verwendete Quellen (Stand: 01.01.2026):
  1. Top 10 Gründe, ein gebrauchtes oder neues Auto aus Japan zu kaufen - Japan Motor
  2. The Complete Guide to Japan's Shaken Vehicle Inspection System - Sana Corporation
  3. Buying a Used Car in Japan: Your Guide to Affordable Wheels - eHousing
  4. Understanding Shaken and Vehicle Inspection Costs in Japan - Forwarding Service Japan
  5. Importfahrzeug ohne Typgenehmigung (EG-Übereinstimmungsbescheinigung/COC) - TÜV Rheinland
  6. Importing a car to Germany - Elite Auto Export Japan
  7. How to buy and export a car from Japan to Germany - Japan Car Direct

Verwendeter Wechselkurs: 1 EUR = 185,23 JPY / 13. Jan. 2026, 13:39 UTC


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