SIM-Karte für die USA: Preise und Anbieter im Vergleich.

Dominik Sobaniec

Für viele Reisende wird die Vorfreude auf ihre USA-Reise von der Frage überschattet, wie sie dort erreichbar bleiben und das Internet nutzen können. Geschichten von astronomischen Roaming-Gebühren machen die Runde, und die amerikanische Mobilfunklandschaft wirkt auf den ersten Blick wie ein undurchdringlicher Dschungel.

In diesem Guide zeigen wir Ihnen deshalb, welche SIM-Karten es in den USA gibt, was sie kosten und wie Sie die Registrierung meistern. So surfen Sie von Anfang an entspannt in den USA.

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Welche Optionen gibt es für SIM-Karten in den USA?

Wenn Sie häufig verreisen, wissen Sie sicher, wie einfach es in vielen Ländern ist, vor Ort eine SIM-Karte zu bekommen. In Europa fällt das dank EU-Roaming sogar ganz weg. In den USA sieht es leider anders aus: SIM-Karten sind hier nicht nur relativ teuer, sondern auch mühsam zu beschaffen.

💡 Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, eine SIM-Karte für die USA zu kaufen:

Lokale SIM-Karten USA

Bei lokalen SIM-Karten haben Sie die Wahl zwischen den drei großen Anbietern AT&T, Verizon und T-Mobile. Der große Vorteil: Sie nutzen das gleiche Netz wie die Einheimischen, mit voller Geschwindigkeit und optimaler Abdeckung.

Anders als in vielen anderen Ländern ist das Angebot am Flughafen allerdings ziemlich gering. Am besten kaufen Sie die SIM-Karte deshalb direkt in den Shops der Anbieter oder in Supermärkten wie Walmart. Stellen Sie sich dabei auf einen etwas aufwändigeren Registrierungsprozess ein, bei dem Sie Ihren Pass vorlegen müssen.

Internationale SIM-Karten

Wenn Sie bereits mit einer SIM-Karte in den USA ankommen möchten, sind internationale SIM-Karten von Anbietern wie Holafly oder Simlystore eine gute Alternative zu den klassischen amerikanischen Mobilfunkanbietern.

Das ist deutlich bequemer: Sie bestellen die SIM-Karte schon vor Ihrer Reise und können sie direkt nach der Landung nutzen. Die meisten dieser Anbieter haben spezielle USA-Pakete im Programm.

Der Nachteil: Die Preise liegen oft etwas höher als bei lokalen Anbietern, und manchmal müssen Sie mit gedrosselten Geschwindigkeiten rechnen. Rechnen Sie also eher mit einem Kompromiss als mit einer vollwertigen lokalen SIM-Karte.

eSIM-Karten für die USA

Die modernste Option ist die eSIM, quasi die digitale Version der physischen SIM-Karte. Wenn Ihr Smartphone eSIM-fähig ist (alle neueren iPhones und viele Android-Geräte), können Sie Ihr Datenpaket komplett digital buchen und aktivieren.

Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch praktisch: keine Wartezeiten, kein Kartentausch, keine Versandkosten. Außerdem können Sie mehrere SIM-Karten für verschiedene Länder gleichzeitig verwalten. Die Bewertungen zu eSIM-Anbietern fallen jedoch gemischt aus, eine gründliche Recherche lohnt sich also.

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Vergleich der besten SIM-Karten-Anbieter für die USA

Welcher Mobilfunkanbieter ist der richtige für Sie? Wir haben die wichtigsten Anbieter für Sie unter die Lupe genommen.

Verizon

Wenn Sie viel außerhalb der Großstädte unterwegs sind, sollten Sie Verizon in Betracht ziehen. Der Anbieter punktet mit der besten Netzabdeckung in ländlichen Gebieten.

Auch als TouristIn können Sie eine Verizon Prepaid-SIM registrieren. Sie benötigen lediglich Ihren Reisepass und können die Adresse Ihres Hotels angeben.

Der günstigste Prepaid-Tarif „Unlimited Welcome" beginnt bei 30 USD für unbegrenzte Daten. Ein kleiner Wermutstropfen: Internationale Anrufe sind nicht inklusive.¹

AT&T

Sie suchen einen guten Mittelweg zwischen Preis und Leistung? Dann lohnt sich ein Blick auf AT&T, denn der Anbieter überzeugt mit einer ausgewogenen Balance aus Geschwindigkeit und Abdeckung.

Wenn Sie Nordamerika intensiver erkunden möchten, können Sie mit AT&T laut Anbieter nicht nur in den USA, sondern auch in Mexiko und Kanada unlimitiert surfen und telefonieren, ohne Aufpreis. Den günstigsten Tarif „Unlimited Basic" gibt es für 45 USD.²

T-Mobile

Gute Nachrichten, wenn Sie hauptsächlich in Großstädten unterwegs sind: T-Mobile bietet dort das schnellste 5G-Netz. Die unbegrenzten Datenpläne sind allerdings um einiges teurer als bei der Konkurrenz. Wer nur wenig Daten braucht, könnte trotzdem gut bedient sein: Für 40 USD gibt es 10 GB. Praktisch: Zusätzliche SIM-Karten bekommen Sie für nur 30 USD.³ Auch bei T-Mobile können Sie für die Registrierung einfach die Adresse Ihres Hotels angeben.

Google Fi

Sind Sie technikaffin und schätzen digitale Lösungen? Dann könnte Google Fi genau das Richtige für Sie sein. Der Dienst nutzt das Netz von T-Mobile, sodass Sie fast überall mobil surfen können.

Bei Google Fi haben Sie die Qual der Wahl: Für 20 USD Grundgebühr plus 10 USD pro GB bekommen Sie einen flexiblen Datenplan, der in 200 Ländern dieselben Konditionen wie in den USA bietet. Das ist ideal, wenn Sie nicht ständig zwischen verschiedenen SIM-Karten wechseln möchten.

Für 50 USD gibt es den unbegrenzten „Simply Unlimited"-Plan, der auch in Kanada und Mexiko gilt.⁴

Ein großer Vorteil von Google Fi: Sie können den Tarif jederzeit in der App pausieren, wenn Sie keine mobilen Daten benötigen. Das lohnt sich vor allem, wenn Sie länger als einen Monat unterwegs sind und häufig WLAN nutzen.

Übersicht der besten SIM-Karten für die USA

AnbieterPreis/Monat Datenvolumen Extras
Verizon30 USDUnbegrenztBeste ländliche Abdeckung
AT&T45 USDUnbegrenztMexiko und Kanada inklusive
T-Mobile40 USD10 GBZusätzliche SIM-Karte für 30 USD
Google Fi Flexible20 USD + 10 USD/GBFlexibelNutzung in 200+ Ländern laut Anbieter ohne Aufpreis
Google Fi Simply Unlimited50 USDUnbegrenztNutzung in Kanada und Mexiko laut Anbieter ohne Aufpreis

Ein wichtiger Hinweis für Ihre Budgetplanung: Zu allen genannten Preisen kommen Steuern und Gebühren hinzu, die je nach Bundesstaat zwischen 10 % und 30 % des Grundpreises ausmachen.

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Tipps zur Auswahl der besten SIM-Karte für die USA

Die Wahl des richtigen Datenvolumens ist entscheidend für Ihren Reisekomfort. Als Faustregel gilt: Rechnen Sie pro Tag mit mindestens 500 MB, wenn Sie ab und zu soziale Medien nutzen und gelegentlich navigieren.

Für intensivere Nutzung mit Video-Streaming oder regelmäßigen Video-Calls sollten Sie eher 1 GB pro Tag einplanen. Bei einem zweiwöchigen Aufenthalt wären das 7 bis 14 GB. Da viele Anbieter ohnehin unbegrenzte Datentarife haben, lohnt es sich, hier nicht zu sparen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kompatibilität Ihres Smartphones: Die amerikanischen Mobilfunknetze nutzen seit 2022 ausschließlich 4G (LTE) und 5G, die alten 2G- und 3G-Netze wurden abgeschaltet. Ihr Smartphone sollte daher nicht älter als ein paar Jahre sein, um problemlos zu funktionieren.

Alle aktuellen iPhones (ab iPhone 6s) und Samsung-Flaggschiffe sind automatisch kompatibel. Bei anderen Modellen sollten Sie vor der Reise prüfen, ob Ihr Gerät die amerikanischen Frequenzbänder B2, B4, B12 und B17 unterstützt. Diese Information finden Sie in den technischen Daten Ihres Smartphones.

Alternativen zur SIM-Karte: Roaming und mobile Hotspots

Dass das EU-Roaming in den USA nicht funktioniert, ist klar. Dennoch bieten viele deutsche Mobilfunkanbieter Roaming-Tarife für die USA an. Das scheint zunächst eine praktische Lösung, doch die Roaming-Gebühren deutscher Anbieter sind meist deutlich höher als die Kosten einer lokalen SIM-Karte.

Wenn Sie nur einen kurzen Stopover in den USA planen, kann sich diese Option dennoch lohnen. Sie sparen sich die Recherche und die Beschaffung vor Ort, und je nach den Konditionen Ihres Anbieters ist der Komfort den Aufpreis vielleicht wert.

💡 Die Telekom bietet zum Beispiel folgende Optionen im Travel-Mobil-Tarif:⁵

➡️ Telekom Travel Mobil Basic: 1 GB, 60 Minuten, 100 SMS für 14,95 EUR/Monat

➡️ Telekom Travel Mobil: Datenvolumen Ihres Inlandstarifs, 500 Minuten/Tag, 50 SMS/Tag für 49,95 EUR/Monat

Auch mobile WLAN-Hotspots sind eine interessante Alternative, besonders wenn Sie mit mehreren Personen reisen oder viele Geräte verbinden möchten. Mit Anbietern wie Solis können Sie bis zu 16 Geräte mit einem Hotspot verbinden und unlimitierte Tagesflats ab 8 EUR nutzen. Der Nachteil: Sie müssen ein zusätzliches Gerät kaufen und es wie Ihr Smartphone während der Reise aufladen. Diese Option lohnt sich daher vor allem für Familien.⁶

Wie Wise bei Ihrer Reise hilft

Eine Reise in die USA ist aufregend, doch beim Bezahlen mit der Kreditkarte oder beim Abheben von Bargeld können je nach Anbieter Gebühren und Wechselkursaufschläge anfallen. Mit einer internationalen Debitkarte wie der Wise Multi-Währungs-Karte können Sie im Ausland in der jeweiligen Währung bezahlen und die Kosten im Blick behalten, egal, wo auf der Welt Sie gerade sind.

Das macht das Wise Multi-Währungs-Konto so besonders:

➡️ Devisenmittelkurs: Sie erhalten den Devisenmittelkurs (den realen Wechselkurs) ohne Aufschlag auf den Wechselkurs. Für Transaktionen können Gebühren anfallen, Details unter wise.com/de/pricing.

➡️ Transparente Gebühren: Die Gebühren für Währungsumrechnungen und Transaktionen werden Ihnen vorab angezeigt (Details unter wise.com/de/pricing).

➡️ Lokale Kontodaten: Mit Wise erhalten Sie US-Kontodaten, mit denen Sie wie ein Einheimischer Überweisungen empfangen und senden können.

➡️ 40+ Währungen: Halten Sie USD, EUR und andere Währungen parallel in Ihrem Konto, perfekt für Weltenbummler.

➡️ Bezahlen in USD: Wenn Sie Guthaben in USD auf Ihrem Wise Konto halten, berechnet Wise für Kartenzahlungen mit Ihrer Wise Debitkarte in USD keine Umrechnungsgebühr. Für andere Leistungen können Gebühren anfallen, Details unter wise.com/de/pricing.

➡️ Bargeld abheben: Heben Sie bis zu 200 EUR pro Monat in maximal 2 Transaktionen ohne Gebühren von Wise ab. Die Freibeträge variieren je nach Land, und unabhängige Geldautomatenbetreiber können eigene Gebühren erheben. Informationen zu Gebühren oberhalb des Limits finden Sie unter wise.com/de/pricing/card-fees.

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So registrieren Sie sich bei Wise

Die Registrierung bei Wise ist einfach und unkompliziert. So funktioniert’s:

Schritt für Schritt zum Wise Konto

💡 Website oder App öffnen:

Egal ob am Laptop oder per Handy - starten Sie über Wise.com oder direkt in der Wise App.

💡 Kontoart wählen:

Privat oder geschäftlich - entscheiden Sie direkt oder später. Viele nutzen beides, sauber getrennt.

💡 Registrieren:

Mit E-Mail und Passwort oder via Google, Apple oder Facebook. Ganz nach Geschmack.

💡 Verifizieren:

Laden Sie ein gültiges Ausweisdokument hoch. Bei Business-Konten zusätzlich Infos zur Firma.

💡 Adresse bestätigen:

Per Stromrechnung, Steuerbescheid oder Kontoauszug - Hauptsache: klar lesbar und aktuell.

💡 (Optional) Wise Karte bestellen:

Direkt in der Wise App - physisch oder digital. Perfekt für Reisen, Online-Shopping oder spontane Fremwährungsausgaben.

💡 Unser Tipp:

Legen Sie gleich ein paar Währungen an, testen Sie die Wise App, empfangen Sie erste Zahlungen. Ein Konto, das weltweit denkt, eröffnet auch neue Wege.

Die beste SIM-Karte für die USA finden

Die Wahl der richtigen SIM-Karte für Ihre USA-Reise muss keine Wissenschaft sein. Für Kurzreisen bis zu zwei Wochen fahren Sie mit einer internationalen SIM-Karte, einer eSIM oder möglicherweise sogar mit Ihrem deutschen Roaming am besten. So sind Sie bereits vor dem Abflug einsatzbereit und müssen vor Ort nicht erst nach einer SIM-Karte suchen.

Bei längeren Aufenthalten lohnt sich der Gang zu T-Mobile, Verizon oder AT&T, wo Sie von günstigeren Tarifen und erstklassiger Netzqualität profitieren. Auch Google Fi ist eine Überlegung wert, denn damit haben Sie unbegrenzte Daten.

Mit dem Wise Multi-Währungs-Konto behalten Sie auch Ihre übrigen Reiseausgaben im Blick und sehen die Gebühren vorab. Mit dieser Vorbereitung können Sie Ihren USA-Urlaub entspannt genießen und bleiben dabei immer mit der Heimat verbunden.

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Verwendete Quellen (Stand 19.01.2025):

¹ Unlimited SIM Plans - Verizon, Januar 2025
² AT&T Prepaid Plans - AT&T, Januar 2025
³ T-Mobile Prepaid Plans - T-Mobile, Januar 2025
⁴ Google Fi Prepaid Plans - Google Fi, Januar 2025
⁵ Travel Mobile Tarife - Telekom, Januar 2025
⁶ Wifi Hotspot Plans - Solis Wifi, Januar 2025


*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.

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