Geldüberweisung in die USA mit der Volksbank: Ein Leitfaden.
Möchten Sie Geld in die USA überweisen? Entdecken Sie in unserem Volksbank-Leitfaden alles Wichtige zu Gebühren, Dauer und dem genauen Ablauf.
Stellen Sie sich vor, Sie schicken 100 US-Dollar mit PayPal und bekommen am Ende deutlich weniger raus als gedacht. Genau das passiert oft, weil PayPal neben Gebühren auch Wechselkursaufschläge einpreist. Internationales Senden mit PayPal kann bequem sein, aber sobald Währungen gewechselt werden, kommen oft Auslands- und Umrechnungsgebühren dazu.
In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen klar und praxisnah, wie das Senden von USD mit PayPal funktioniert, wo typische Kosten entstehen und welche Alternativen es gibt.
Fangen wir mit den erfreulicheren Dingen an. PayPal lässt Sie Geld an andere PayPal-Konten senden – auch in US-Dollar. Wenn kein Währungswechsel nötig ist (z. B. USD → USD zwischen zwei US-Konten), fallen für private Freunde & Familie - Transaktionen keine direkten Gebühren an.1
Sobald jedoch eine Währungsumrechnung stattfindet, wie etwa von Euro in Dollar, kommt ein Aufschlag auf den Wechselkurs hinzu – und zusätzlich können für internationale Zahlungen zusätzliche Transaktionsgebühren anfallen.
💡 Das heißt:
PayPal kann sowohl eine Prozent-Gebühr basierend auf dem Betrag als auch einen Fixbetrag pro Transaktion berechnen.
Ein großer Kostenpunkt bei PayPal ist nicht immer die sichtbare Gebühr, sondern der Wechselkurs selbst. Wenn PayPal Ihren Betrag von EUR in USD umrechnet, verwendet es einen eigenen Wechselkurs – und dieser ist bewusst zu Gunsten für PayPal also deutlich schlechter als der offizielle Marktkurs.
💡 Das bedeutet:
Schon wenn Sie denken, Sie hätten niedrige Gebühren, kann ein unvorteilhafter Kurs Ihre Kosten effektiv erhöhen und dafür sorgen, dass am Ende weniger USD beim Empfänger ankommen als erwartet.
Wenn Sie USD mit PayPal senden, wird der Betrag zunächst über Ihr PayPal-Guthaben oder eine verknüpfte Zahlungsquelle abgebucht. Bei Währungswechseln rechnet PayPal zuerst um, bevor der Empfänger den Betrag erhält.
💡 Für Empfänger mit USD-Konten kann das bedeuten:
➡️ Sie sehen den Betrag in USD gutgeschrieben, aber dieser ist nach den eingebuchten Wechselkursaufschlägen geringer als die offizielle Summe.
➡️ Zusatz-Gebühren können je nach Empfängerland/Markt ebenfalls anfallen, z. B. Cross-Border- bzw. internationale Transaktionsgebühren, die PayPal erhebt.
Unterm Strich verarbeitet PayPal die Zahlung sicher und schnell, aber die Kosten bestehen aus mehreren Komponenten (Transaktionsgebühr, Wechselkursaufschlag, ggf. Länderaufschläge). Dabei erklärt PayPal, dass Auslandsgebühren zusätzliche Gebühren sind, die PayPal für internationale Transfers erhebt. Diese Gebühr beinhaltet oft auch indirekte Kosten durch ungünstige Wechselkurse – etwas, was viele Nutzer erst hinterher bemerken, wenn der Empfänger weniger erhält als erwartet.
💡 Der negative Effekt:
Dass Kunden nicht wissenn wie hoch der tatsächliche Gesamtpreis inklusive aller Aufschläge ist – besonders im Vergleich zu einem realen Mittelkurs.2
💡 Gehen wir der Transaktion via PayPal einmal Schritt für Schritt nach:
➡️ 1. App/Web öffnen: Melden Sie sich in Ihrem PayPal-Konto an und wählen Sie Geld senden.
➡️ 2. Empfänger eingeben: Tragen Sie die E-Mail oder Mobilnummer der Person ein, an die Sie USD senden möchten.
➡️ 3. Währung wählen: Wählen Sie USD aus.
➡️ 4. Betrag festlegen: Geben Sie den Betrag in USD ein, den Sie senden möchten.
➡️ 5. Quellenwahl & Bestätigung: Wählen Sie die Zahlungsquelle aus (PayPal-Guthaben, Bank, Kreditkarte) und bestätigen Sie die Transaktion.
➡️ 6. Überprüfung: PayPal zeigt Ihnen ggf. Gebühren, Wechselkurs oder Aufschläge an, bevor Sie endgültig senden.
💡 Erklärung:
Sie sehen vor dem Absenden den Kurs und die Gebührenanzeige — aber nicht unbedingt in einer vollständig leicht verständlichen, getrennten Form, die Ihnen sofort zeigt, wie viel Sie effektiv durch Aufschläge verlieren. Das ist der Grund, warum viele Nutzer hinterher das Gefühl haben, dass die Kosten versteckt waren, auch wenn PayPal technisch gesehen eine Anzeige anbietet.
💡 Selbst wenn Sie nur USD senden wollen, können mehrere Gebühren anfallen:
➡️ Internationale Transaktionsgebühr: Wenn Sender und Empfänger in unterschiedlichen Märkten registriert sind, verlangt PayPal eine Prozentgebühr – z. B. bis zu 5 % des Betrags mit Mindest- und Maximalbeträgen.
➡️ Währungsumrechnungsgebühr: Sobald ein Wechselkurs angewendet werden muss (z. B. EUR → USD), zieht PayPal eine eigene Conversion-Spanne ein, die typischerweise 3 % – 4 % über dem Mittelkurs liegt.2
➡️ Varianten je nach Finanzierung: Wenn Sie mit Karte statt Bank/Balance zahlen, können zusätzliche Karten-Gebühren wirksam werden.
💡 Das heißt:
Schon da, wo es im ersten Schritt nur um Währungsauswahl geht, können über die reine Transaktion hinaus Kosten durch Wechselkurs und internationale Aufschläge entstehen — und diese summieren sich schnell.
💡 Bei PayPal gibt es Limits und Nutzungsregeln, die den Transfer beeinflussen können:
➡️ Mindest- und Höchstbeträge: Je nach Konto, Markt und Zahlungsmethode können Limits für einzelne Transaktionen bestehen (z. B. Mindestgebühren, Maximalbeträge für persönliche Transfers).
➡️ Empfängeranforderungen: Der Empfänger benötigt in der Regel ein PayPal-Konto, damit USD direkt gutgeschrieben werden kann (oder eine Verknüpfung zu Bank/Balance in USD).
➡️ Gruppen-/Marktzuschläge: In manchen Ländern/Regionen gelten zusätzliche Aufschläge (z. B. bestimmte Prozentpunkte zusätzlich), die extra auf die Gebühren draufgerechnet werden.
💡 Tipp:
Bei internationalen Zahlungen lohnt es sich, diese vorab über den PayPal-Währungsrechner oder in der App zu simulieren, bevor Sie den Transfer auslösen.
Bei internationalen Zahlungen ist der Wechselkurs einer der größten Kostenfaktoren – nicht nur sichtbare Transaktionsgebühren. Wise nutzt den echten Devisenmittelkurs (Mid-Market-Rate), den Sie auch bei Google oder anderen Finanzdiensten finden, und berechnet dazu eine klare, transparente Gebühr. Dadurch werden keine zusätzlichen Aufschläge im Kurs versteckt, wie sie bei anderen Anbietern üblich sind.
💡 Ein Beispiel zeigt den Unterschied sehr deutlich:
Bei einer Überweisung von 100.000 EUR in USD nutzt Wise den garantierten Mittelkurs und bietet eine transparente Gebühr an, sodass beim Empfänger mehr US Dollar ankommen. PayPal dagegen nutzt einen deutlich schlechteren Kurs, was effektiv höhere Kosten bedeutet – selbst wenn die Gebühren auf den ersten Blick ähnlich aussehen.
💡 Das Ergebnis:
Mit Wise erhält der Empfänger am Ende spürbar mehr Dollar, weil weder versteckte Aufschläge im Kurs enthalten sind noch zusätzliche Kosten verschleiert werden.
Ein weiterer Vorteil von Wise ist, dass Sie vor der Zahlung genau sehen, wie hoch die Gebühren sind und zu welchem Kurs gewechselt wird. Bei größeren Beträgen ist diese Planbarkeit besonders wichtig, weil selbst kleine Unterschiede im Wechselkurs oder versteckte Aufschläge erhebliche Summen ausmachen können.
Während bei PayPal die Kosten oft erst im letzten Schritt ersichtlich werden (und im Kurs versteckt sind), zeigt Ihnen Wise alle Kosten inklusive Kurs und Gebühren vor der Bestätigung klar und verständlich an – das lässt sich jederzeit vergleichen und nachvollziehen.
💡 Ein Wise-Konto ist mehr als nur ein günstiger Geldtransferdienst:
Sie können Guthaben in mehreren Währungen halten, wechseln und verwalten, ohne jedes Mal ein anderes Konto eröffnen zu müssen. Dadurch lässt sich z. B. USD-Guthaben halten, bis ein günstiger Kurs vorliegt, oder es für wiederkehrende Zahlungen nutzen.
Die Struktur von Wise unterstützt über 40 Währungen und ermöglicht es Ihnen, internationale Überweisungen direkt aus einem zentralen Konto heraus durchzuführen – mit lokalen Kontodaten für Empfänger in vielen Regionen, mit denen Sie zahlen und empfangen als hätten Sie ein Konto in diesen Ländern.
Die Registrierung bei Wise ist einfach und unkompliziert. So funktioniert’s:
💡 Website oder App öffnen:
Egal ob am Laptop oder per Handy - starten Sie über Wise.com oder direkt in der Wise App.
💡 Kontoart wählen:
Privat oder geschäftlich - entscheiden Sie direkt oder später. Viele nutzen beides, sauber getrennt.
💡 Registrieren:
Mit E-Mail und Passwort oder via Google, Apple oder Facebook. Ganz nach Geschmack.
💡 Verifizieren:
Laden Sie ein gültiges Ausweisdokument hoch. Bei Business-Konten zusätzlich Infos zur Firma.
💡 Adresse bestätigen:
Per Stromrechnung, Steuerbescheid oder Kontoauszug - Hauptsache: klar lesbar und aktuell.
💡 (Optional) Wise Karte bestellen:
Direkt in der Wise App - physisch oder digital. Perfekt für Reisen, Online-Shopping oder spontane Fremwährungsausgaben.
💡 Unser Tipp:
Legen Sie gleich ein paar Währungen an, testen Sie die Wise App, empfangen Sie erste Zahlungen. Ein Konto, das weltweit denkt, eröffnet auch neue Wege.
PayPal ist weiterhin praktisch für Online-Zahlungen und Peer-to-Peer-Transfers, wenn Sender und Empfänger im selben System bleiben und keine Währungsumrechnung nötig ist. Für Alltagstransaktionen oder einfache Peer-to-Peer-Zahlungen innerhalb einer Währung bleibt es eine verbreitete Lösung.
Wenn Sie regelmäßig Geld in Fremdwährungen wie USD senden, ist Wise oft günstiger und transparenter in den Kosten, weil es den echten Mid-Market-Rate nutzt und alle Gebühren im Voraus anzeigt. Gerade bei größeren oder häufigen internationalen Transfers kann das deutliche Kostenvorteile bringen.
Wenn Sie planen, USD-Zahlungen oder andere internationale Transfers regelmäßig durchzuführen, lohnt es sich, ein Wise-Konto zu eröffnen. So können Sie nicht nur Geld zu fairen, transparenten Konditionen senden, sondern auch mehrere Währungen flexibel verwalten, mit der Möglichkeit, lokale Bankverbindungen in wichtigen Märkten bereitzustellen.
Außerdem können Sie mit der Wise-Debitkarte weltweit in über 40 Währungen bezahlen und an Geldautomaten abheben – zu niedrigeren Kosten und ohne versteckte Auslandstransaktionsgebühren.
Legen Sie jetzt los - mit Ihrem persönlichen Wise Multi-Währungs-Konto 💡
PayPal berechnet für internationale Zahlungen meist eine Prozentgebühr (≈ 5 % des Betrags, min. 0,99 USD, max. 4,99 USD), wenn Sie Geld ins Ausland senden – zusätzlich zu den Kosten, die durch den Wechselkursaufschlag entstehen, der über dem Mid-Market-Rate liegen kann.
Das liegt daran, dass PayPal seinen eigenen Wechselkurs mit Aufschlag verwendet, wenn ein Währungswechsel nötig ist – häufig 3 – 4 % schlechter als der offizielle Mittelkurs. Dieser Kursaufschlag kann mehr kosten als die eigentlichen Transaktionsgebühren.
Ja – wenn Sie USD an jemanden per PayPal senden, muss der Empfänger in der Regel ein PayPal-Konto haben, damit das Geld dort gutgeschrieben wird; sonst kann eine Auszahlung auf ein verknüpftes Bankkonto notwendig werden, was zusätzliche Schritte/Fees bedeuten kann.
*Bitte siehe dir unsere Nutzungsbedingungen und die Produktverfügbarkeit für deine Region an oder besuche die Wise-Gebührenseite für die aktuellsten Informationen zu Preisen und Gebühren.
Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen stellen keine rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen professionellen Beratungsfunktionen seitens Wise Payments Limited oder mit Wise verbundenen Unternehmen dar. Die Publikation ist nicht als Ersatz für die Einholung einer Steuerberatung durch einen Wirtschaftsprüfer oder Steueranwalt gedacht.
Wir geben keine Zusicherungen, Gewährleistungen oder Garantien, dass die in dieser Publikation enthaltenen Inhalte korrekt, vollständig oder aktuell sind.
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